By schmidi on Skatehive
Finster is! Ich sitze zuhause, kein Strom, nur ich, meine Gedanken und die Tasten, die wieder glühen. Passend zum Thema. Denn als Wieslaw Kielar (der das Buch Anus Mundi schrieb) - als 290er „Gefangener“ Insasse – mir fehlt hier das richtige Wort – im KZ Auschwitz ankam, war es auch dunkel. Dunkel um sein Leben, seine Zukunft. Eine Fahrt in den Tod. In einer beeindruckenden Inszenierung – oder besser gesagt, einer tiefgehenden Lesung – zeigte Mag. Philipp Kaplan, übrigens nicht nur Inhaber, sondern auch Barchef, Tontechniker und vieles mehr in diesem kleinen, aber feinen Theater mitten in Wien, Ausschnitte und Bilder von Anus Mundi. Sein Leben. Seine Reise. Bilder aus der dunkelsten Zeit des Dritten Reiches. Aufzeigen! Darüber sprechen! Es nach außen tragen! Dazu brachte Moritz Weiß auf der Klarinette jüdische Musik zu Gehör – ein bewegender Moment, der dem Abend noch mehr Tiefe verlieh. In den Trümmergesprächen mit John Herzog vom ÖJC gab es dann einen intensiven Meinungsaustausch. Ho